Wissenschaft und Philosophie

Kunsttherapie

Empathische Wissenschaft

Emotionstheorie

Dialogische Philosophie

Phänomenologische  Anthropologie uwm.

sind die Themen im Bereich Wissenschaft und Philosophie des verwandeln verlages.

Neuer Aufsatz:

 

Gestaltungstherapie

Kreative Therapie

Künstlerische Therapie

Kunsttherapie

 

Ein Beitrag zur Begriffs- und Identitätsklärung (Aufsatz)

 

Am 16.8.2020 erscheint ein gemeinsam mit Professor David Martin verfasster Aufsatz als kürzestmögliche Zusammenfassung des Kernanliegens meiner Dissertation im Deutschen Ärzteblatt für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

 

Da die Redakteure des Ärzteblatts durch Eingriffe in Überschriften, Untertitel, den Text und die Grafiken, durch das Weglassen des Abstracts einige Unklarheiten erzeugt und zuletzt auch noch die Zuordnungen der Literaturangaben durcheinandergebracht haben, mache ich hier zusätzlich zum Link zum Ärzteblatt auch die korrekte Originalversion als PdF zugänglich.

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Original-Aufsatz
Begriffs- und Identitätsklärung Kunstthe
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Neues Forschungsprojekt:

 

Tiefenstrukturen der Empathie erforscht durch jüdisch-deutsche, deutsche und französische Philosophen

1900 - 1933

 

Der Judenhass scheint in Deutschland wieder stärker zu werden. Er war nie verschwunden und wird heute auch nicht faktisch stärker. Es hat nur die Zahl jener zugenommen, die glauben, sich in diesem Sinne öffentlich äußern zu dürfen.

 

Demgegenüber müssen wir gemeinsam Judenhass und ebenso Islamfeindlichkeit, religiöser Intoleranz und religiösem Fanatismus, Rassismus, Nationalismus, Faschismus , Frauenhass, Männerhass und Fremdenfeindlichkeit mit einer klaren Haltung entgegen treten. Wir sind mehr.

 

Aber nicht im Polarisieren, nicht im Grenzen-Ziehen, nicht in der Ausgrenzung, nicht in der Abwertung jener, die eine andere Meinung vertreten, liegt die Antwort, - weder in der einen, noch in der anderen Richtung -, sondern in der Empathie, die wir füreinander entwickeln, auch über Grenzen hinweg.

 

Empathie ist wohl eines der meistverwendeten Worte unserer Zeit. Vielleicht deshalb, weil alle fühlen, dass wir davon mehr bräuchten. Vielleicht auch deshalb, weil sie so augenfällig fehlt, bzw. nur dort angewendet wird, wo es leicht fällt, bei unseren Nächsten. Wir brauchen mehr kraftvolle Empathie für jeden Menschen.

 

In den letzten Jahren habe ich die interessante Entdeckung gemacht, dass dasjenige, was wir heute als Empathie bezeichnen, vor gut hundert Jahren, genauer gesagt in der Zeit von 1900 bis 1933 von jüdisch-deutschen, deutschen und französischen Philosophen entdeckt und bis in seine anthropologisch-ontologischen Tiefenstrukturen hinein erforscht worden ist. Es waren Theodor Lipps (1851-1914), Theodor Lessing (1872-1933), Max Scheler (1874-1928), Franz Rosenzweig (1886-1929), Gabriel Marcel (1889-1973), Edith Stein (1891-1941), Martin Buber (1878-1965) und Karl Löwith (1897-1973).

 

Aber nicht die Empathie war es, die das 20. Jahrhundert geprägt hat, sondern der Hass. Mit dem Ausbrechen des Nationalsozialismus im Jahr 1933 mussten jüdisch-deutsche Forscher wie Karl Löwith oder Martin Buber bald fliehen. Theodor Lessing war das erste Opfer nationalsozialistischer Hetze. Auf den unbequemen Schriftsteller, der die Umtriebe der Nationalsozialisten öffentlich gemacht hatte, war ein Kopfgeld ausgesetzt worden. Er wurde 1933 an seinem Schreibtisch sitzend hinterrücks erschossen. Edith Stein, die zum Katholizismus konvertiert war, hatte sich in Frankreich in ein Kloster geflüchtet. Dort wurde sie von der SS aufgespürt und nach Ausschwitz verbracht und ermordert.

 

Mir scheint, dass sich etwas von dem, was damals geschehen ist, heute wiederholt: das dringliche Bedürfnis nach Empathie auf der einen Seite, das Aufkommen von Ausgrenzung, Gewalt, Nationalismus auf der anderen Seite.

 

Für das 21. Jahrhundert muss der Wunsch ausgesprochen werden, dass die Entwicklung der Menschheit nunmehr eine andere Richtung nehmen möge. Wir brauchen mehr Empathie.

 

Aber, was genau ist das eigentlich, Empathie?

 

Schon die Tatsache, dass die Empathie von den genannten Persönlichkeiten grundlegend erforscht worden ist, ist heute kaum bekannt. Eine Forschungsarbeit, die die Forschungsbeiträge der genannten Persönlichkeiten zusammenfasst, fehlt.

 

Vor dem Hintergrund der heutigen Zeitlage erschiene mir eine solche Forschungsarbeit jedoch als dringlich und auch hilfreich. 

Angestrebt ist die Ansiedlung des Forschungsprojekts an einer deutschen Universität in Kooperation mit einer ausländischen, beispielsweise israelischen Universität. Hier suche ich nach zwei, drei interessierten Professoren.

 

Ralf Matti Jäger am 11.7.2020

 

Auf dem Photo sieht man Theodor Lessing mit seinen zwei Töchtern Ruth und Judith im Jahr 1907.

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Exposé
Tiefenstrukturen der Empathie Exposé.pdf
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Das Spielen zwischen Intentionalität und Pathischem im Erleben & Kunstschaffen

Ein Beitrag zur phänomenologischen Anthropologie

 

von Ralf Matti Jäger

 

19,80€

Unterstützt den lokalen Buchhandel und bestellt beim kleinen alternativen Buchladen um die Ecke (ISBN 978-3-9819259-0-6) oder direkt hier per Emaill: verwandeln@posteo.de

 

Welche Prozesse vollziehen sich zwischen Mensch und Welt, wenn wir die Welt und uns selbst darin erleben? Welche Prozesse vollziehen sich im Handlungs- und Wahrnehmungsfeld des Kunstschaffens? Diese beiden Fragen bilden den gemeinsamen Ausgangspunkt der vorliegenden philosophisch-phänomenologischen Studie.

 

In dem Buch versuche ich, das Spielen zwischen Intentionalität und Pathischem als apriorischen Grundprozess des menschlichen Erlebens und des Kunstschaffens in einem Dreischritt von Husserls Intentionalitätsbegriff über Straus‘ Begriff des Pathischen zum Spielbegriff Schillers zu entwickeln.

 

Sodann mache ich den Prozess des Spielens zwischen Intentionalität und Pathischem anhand der taktilen Berührung, der Sinneswahrnehmung und des Fühlens, sowie des Plastizierens und Malens anschaulich.

 

Auf dieser Grundlage weise ich abschließend anhand von Ausführungen Albert Einsteins auf die großen Ähnlichkeiten und die kleinen, aber gewichtigen Unterschiede zwischen dem Kunstschaffensprozesses und dem kreativen Denkprozess des Wissenschaftlers hin.

 

Das Buch ist ein Beitrag zur phänomenologisch-anthropologischen Grundlegung der Kunsttherapie. Wer versteht, dass das Spielen zwischen Intentionalität und Pathischem Grundprinzip des Lebens und des Kunstschaffens ist, der versteht auch, wieso Kunsttherapie therapeutisch wirkt.

 

 1. Aufl. erschienen am 3.11.2017. 104 Stück. Taschenbuch, broschiert, 12x21cm, 139 Seiten.  ISBN 978-3-9819259-0-6

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Leseprobe Das Spielen zwischen Intentionalität und Pathischem
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Empathische Wissenschaft

Zwölf Thesen zu einer neuen Methodologie

 

von Ralf Matti Jäger

 

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Im Wissenschaftsbetrieb, an den Universitäten, bei vielen ProfessorInnen, in den Fachverlagen, bei den Fachzeitschriften und sonstigen Publikationsorganen, in Forschungslabors, in Denkwerkstätten, bei vielen, vielen Wissenschaftlern fehlt es an Empathie. Das ist nicht nur ein menschlich-ethisches Problem für die Forschung und die Forschungsergebnisse, die auf diese Weise zustande kommen, sondern es ist auch ein methodisches Problem der Forschung selbst. Von Letzterem handelt mein Beitrag.

 

Dass die Empathie in der wissenschaftlichen Forschung methodisch unterbewertet oder ausgeblendet wird, ist mir als Künstler und Therapeut mit Erschütterung aufgefallen, seit ich im Jahr 2008 damit begonnen hatte, mich in die Wissenschaft einzuarbeiten. So entstanden in mir nach und nach die Ideen, die in diesem skizzenhaften Beitrag erstmals in kürzester Form dargelegt sind.

 

Das Anliegen, die Empathie als bislang übersehenes, vergessenes oder verdrängtes Grundelement des wissenschaftlichen Forschens wieder bewusst zu machen, muss man noch heute als gewagt betrachten. Dennoch glaube ich, dass es im 21. Jahrhundert Wissenschaftler gibt, die mein Anliegen begrüßen werden.

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Empathische Wissenschaft Zwölf Thesen 4.
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Gestaltungstherapie, Kreative Therapie, Künstlerische Therapie, Kunsttherapie

Ein Beitrag zur Begriffsgeschichte, Gemeinschaftsbildung & Identitätsklärung

 

von Ralf Matti Jäger

bei Prof. Dr. med. David Martin,

Prof. Dr. phil. Angela Martini und

Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen .

 

Erscheint voraussichtlich im Herbst 2020 als Online-Publikation

 

Diese Forschungsarbeit ist geschrieben für all jene, die bemerkt haben, dass die Oberbegriffe Gestaltungstherapie, Kreative Therapie, Künstlerische Therapie(n) und Kunsttherapie nicht dasselbe meinen und nicht einfach alternativ oder synonym verwendet werden können, die aber genau wissen wollen, was mit diesen Bezeichnungen gemeint ist, um auf diese Weise ein tieferes Verständnis für das Fachgebiet zu bekommen, und um letztlich einen eindeutigen, überzeugenden und kraftvollen Oberbegriff finden zu können.

 

Der Promotionsprozess kann erst nach der Corona-Krise erfolgen. Die Dissertation soll dann in kleiner Auflage gedruckt, sowie als Online-Publikation der Universität Witten/Herdecke und auf dieser Homepage erscheinen.

C. G. Jung und die moderne Kunst

Ein Beitrag zur Geschichte der Maltherapie

 

von Ralf Matti Jäger

 

Erscheint demnächst...

sobald eine Finanzierung gefunden ist. 

 

C. G. Jung (1875-1961) gehört neben Sigmund Freud und Alfred Adler zu den maßgeblichen Begründern einer verbalen Psychotherapie. Er gehört aber auch zu den Begründern der Maltherapie. Für Jung war das Malen ein Mittel zur Ergründung des Unbewussten und zur Arbeit mit inneren Bildern (Träumen, Phantasien, Gesichten, Visionen).

 

Jung war in der malerischen Herangehensweise von den akademischen Kunstidealen des 19. Jahrhunderts, in seiner Bildauffassung vom Symbolismus geprägt. Der modernen Kunst (Expressionismus, Kubismus, Futurismus, Dada, Surrealismus) begegnete er zu Anfang des Jahrhunderts zwar mit Neugier, doch sprach sie ihn nicht positiv an. Ende der 20er Jahre grenzte er sich von der modernen Kunst scharf ab, die er bald darauf öffentlich pathologisierte.

 

Jungs Verständnis des Malens als Mittel zur Arbeit mit inneren Bildern, seine Theorien zu Symbolen, zum kollektiven Unbewussten und zu den sogenannten Archetypen waren prägend für die Weiterentwicklung der Psychotherapie, aber auch für manche Ansätze der Kunsttherapie. Leider ist das Überholtwerden seines akademischen und symbolistischen Kunstverständnisses durch die fortschreitende Kunstentwicklung in den 1920er Jahren, an dem Jung aber dennoch festhielt, bis dato kaum kritisch reflektiert worden. Die Symboltheorien Jungs und ebenso Freuds sind weiter tradiert worden, ohne dass je ein Bewusstsein davon entstanden wäre, dass diese auf die moderne Kunst und damit auch auf die Kunstwerke von Patienten heute nur in manchen Fällen oder nur in einem speziellen Sinne angewendet werden können. Hier möchte die vorliegende Studie zur Klärung beitragen, indem Jungs Verhältnis zur modernen Kunst untersucht wird.

 

Taschenbuch 91 Seiten.

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Leseprobe C. G. Jung und die moderne Kunst
C G Jung und die moderne Kunst Leseprobe
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Seelisches und leibliches Fühlen

Phänomenologische Differenzierungen

Ein kurzer Hinweis

 

von Ralf Matti Jäger

 

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In der US-amerikanischen Embodiment-Forschung wird die Bedeutung des Leibes für das menschliche Dasein stark betont. Das ist als Abwendung von den verkopften Anthropologien beispielsweise der Neurowissenschaften zu begrüßen. Jedoch finden sich in der Embodiment-Forschung Verkürzungen, die für jeden, der sich mit der seit 1901 entstandenen Phänomenologie bei Husserl, Scheler, Plessner usw. befasst hat, schwer hinnehmbar sind. In folgendem kurzen Beitrag habe ich versucht, auf den Unterschied zwischen leiblichem und seelischem Fühlen phänomenologisch hinzuweisen, um die eigenständige Bedeutung des Fühlens, der Einfühlung, der Empathie, der Gefühle deutlich zu machen.

 

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Seelisches und leibliches Fühlen Phänome
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Kritik der Anthroposophie

Steiners Denkweg und die Fähigkeiten des Fühlens

 

von Ralf Matti Jäger

 

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In den Jahren 2002 bis 2010 habe ich mich sehr intensiv mit Rudolf Steiners Anthroposophie befasst. Im Jahr 2010 wurden mir jedoch systemimmanente Widersprüche deutlich. Diese habe ich in einem Aufsatz darzustellen versucht, der im Februar 2014 in der anthroposophischen Zeitschrift Die Drei erschienen ist und dort für heftigen Widerspruch sorgte. Für all jene, die in einer fundierten Kritik etwas Positives sehen können und die zudem an einer philosophischen Einordnung der Anthroposophie interessiert sind, stelle ich den überarbeiteten Aufsatz in folgendem Download kostenfrei zur Verfügung.


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Kritik der Anthroposophie Steiners Denkw
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